Alfred Kärcher war einer jener Erfinder-Unternehmer, wie sie Württemberg seit Beginn der Industrialisierung so zahlreich hervorgebracht hat. Ihre Liste ist lang – sie reicht von Robert Bosch über Gottlieb Daimler bis zum Grafen Zeppelin. Sie kämpften mit großem Fleiß und Einsatz für die Verwirklichung ihrer Ideen.
In einer Beschreibung der Firma aus dem Jahre 1940 heißt es: „Die Maschinenfabrik Alfred Kärcher ist aus kleinen Anfängen zu einer schönen Werksanlage mit weiträumigen Gebäuden, breiten Straßen und großen Abstellflächen herangewachsen. Ursprünglich hat sie elektrische Industrieöfen, vor allem Salzbadöfen (Salzschmelzen) zum Anlassen von Stahl, zum Härten von Leichtmetallen nach eigenen Patenten gebaut.“
In der Entwicklung von neuen Produkten verwendet KÄRCHER den Begriff "life cycle thinking". Das heißt, durch eine Gesamtbetrachtung des Produkt-Lebenszyklus (von Rohstoffgewinnung bis zur Nutzung und Entsorgung des Produktes) wird sichergestellt, dass die getroffenen Umweltverbesserungen an den richtigen Stellen stattfinden. Es wird versucht, alle Phasen zu optimieren, so dass ein Produkt insgesamt möglichst wenig die Umwelt belastet.